Zecken

Frühlingszeit – Zeckenzeit

Kaum steigen die Temperaturen auf 8-10 Grad, da sind sie auch schon da, die kleinen Vampire mit acht Beinen…sie warten nur darauf, unsere vierbeinigen Freunde (und auch uns) anzufallen.

Und jedes Jahr werden es mehr. So scheint es nicht nur, so ist es auch. In Zeckenbiotopen fanden Forscher ca. 100 Zecken auf einen Quadratmeter. Neben dem hier bekannten „Gemeinen Holzbock“ (Ixodes ricinus) sind auch die Buntzecke (Dermacentor reticulatus) und die Braune Hundezecke (Rhipizephalus sanguineus) auf dem Vormarsch. Sie wären einfach nur lästig, würden sie nicht auch gefährliche Krankheitserreger übertragen. Als Überträger der Frühsommer Meningoencephalitis und Borreliose sind die Zecken den meisten ja bekannt. Nun muss man sich aber mehr und mehr mit Krankheiten befassen wie Anaplasmose und sogar Babesiose. Das liegt nicht nur am Klimawandel, sondern auch an der für Zecken besseren Lebensqualität (Wiederaufforstung der Wälder, weniger Abgase, weniger Insektizide), die jetzt auch Arten wie die Buntzecke (Überträger Babesiose) in den Norden treibt.

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Sich regen, bringt Segen…

Sich regen, bringt Segen…

Ein altes Sprichwort, was sicherlich nicht nurauf uns Menschen zutrifft.
Auch für den Hund ist Bewegung ein wichtiger Lebensinhalt.
Was aber, wenn es eben damit nicht mehr so klappen will?

Nehmen wir einmal an, der Hund tritt in ein Loch und zieht sich eine Zerrung der Schultermuskulatur zu. Diesen akuten Schmerz werden wir erkennen, denn unser Hund wird sehr wahrscheinlich aufjaulen und das verletzte Bein nicht oder weniger belasten. Dementsprechend werden wir als verantwortungsvolle Besitzer reagieren.
Aber erkennen wir auch chronische Schmerzen? Wie ist das bei uns selbst?Arrangieren wir uns mit unseren Schmerzen?
Verflixt, da ist er wieder, dieser stechende Schmerz im Knie … nur kurz. Naja, man wird halt nicht jünger. Der Rücken will auch nicht mehr so … man kennt das.
Wie ist das bei unserem Partner Hund?
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Mantrailing – The App

Lucy, erste Gewöhnung an stärker kontaminiertes Gebiet

Mittels einer App ist es möglich, die Trails mit dem Handy aufzuzeichnen.

Der Runner (VP) ist blau gekennzeichnet, der suchende Hund rot.

So kann überprüft werden, wie nah das Team am Trail gesucht hat. Ebenfalls werden die Länge des Trails sowie die Wetterlage aufgezeichnet. Es ist möglich, die genauen Umstände (wo wurde getrailt, Wald, Feld oder Stadt, wo war der Ansatz, wie die Windrichtung, wie stark der Wind und vieles mehr) zu vermerken. Es kommt einem Trail-Tagebuch gleich. Wir nutzen „Mantrailing – The App“ von Niklas Kuse.

Hier sieht man den Trail von Lucy. Sie war zu der Zeit im fortgeschrittenen Anfängerstadium. Man beginnt die Hunde langsam vom wenig kontaminierten Gebiet (Wald querbeet) in vermehrt kontaminiertes Gebiet (ruhiges Wohngebiet, relativ wenig Ablenkung, Asphalt) zu trailen.

Mantrailing App

Sehr wichtig ist der langsame, kontinuierliche Aufbau der Trails um der Hund zu fordern aber keinesfalls zu überfordern. Das wäre in dieser Entwicklungsphase wenig hilfreich.

Die Hundepfote

Pfote

Die Pfote des Hundes ist ein Wunderwerk der Natur.
Sie verdient es, dass man ihr besondere Beachtung schenkt.
Unglaublich flexibel und robust hält sie heißem Asphalt ebenso wie gefrorenem Boden stand.
In ihr gibt es viele, viele Rezeptoren, die dem Hund innerhalb von Millisekunden melden, wo er wie steht, läuft oder die verhindern, dass er auf etwas Spitzes, in etwas Scharfes oder auf etwas zu Heißes tritt. So ist er in der Lage innerhalb dieser Sekundenbruchteile sein Lage im dreidimensionalen Raum so anzupassen, dass er nicht fällt.

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Krallenpflege

Zeigt her eure Pfoten…

 Krallenpflege – notwendig oder überflüssig?

Die Krallen geben dem Hund Halt beim Laufen.
Er kann sie nicht einziehen wie Katzen. Also sollte man meinen, er läuft sie sich auch selbst ab. Also – Krallenpflege überflüssig?
Weit gefehlt. Leider sehe ich in meiner Praxis und im täglichen Leben immer wieder Hunde mit viel zu langen, teilweise verkrümmten Krallen. Krallenpflege ist für den Hund genauso wichtig wie Hufpflege für das Pferd. Jedem Reiter ist klar, dass eine falsche Hufstellung bzw. ein zu langer Huf fatale Folgen für das Pferd haben kann.

Warum soll das beim Hund anders sein?

Ist es nicht.

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Die Nase des Hundes

Nase

Wie schon die Pfoten, so ist auch die Nase des Hundes ein einzigartiges Wunderwerk der Natur. Für uns Mantrailer DAS Organ schlechthin! Doch wie funktioniert sie?
Anatomisch betrachtet sieht zunächst einmal jede gleich und doch ganz unterschiedlich aus. Es gibt kurznasige Hunde (brachiocephale Rassen) und langnasige. Macht das einen Unterschied in Bezug auf das Riechen?
Der Geruchssinn spielt im Leben des Hundes eine primäre Rolle. Als einziges Sinnesorgan ist die Nase von Geburt an voll ausgebildet.
Bevor wir uns mit dem Riechen beschäftigen, muss man wissen, woraus das Riechorgan eigentlich besteht. Denn eines ist sicher, es steckt mehr dahinter, als dieser dicke, meist schwarze, knorpelige, feuchte Knubbel im Gesicht unserer Vierbeiner, der fast stetig in Bewegung ist.

Keine Angst, dies wird keine wissenschaftliche Arbeit zum Thema riechen. Ihr könnt also ruhig weiterlesen…
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